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Messenger – See you in Hell

Ahoi Metalheads! Aaalso – nach dem ersten Hören der neuen MESSENGER – “See you in Hell” – hab’ ich mir ein Bier aus’m Kühlschrank geholt und folgendes gemacht:

  1. Alles nochmal auf Anfang
  2. Die „Messenger-kommen-aus-dem-Saarland“ rosa Brille ausgezogen
  3. Die „Man-kennt-sich-teilweise-schon-seit-zig-Jahren“ rosa Brille ausgezogen

und trotzdem: Was übrig blieb war folgendes Gefühl:

MEETTTALLLLLL!

Aber der Reihe nach

FLAMES OF REVENGE: Geschmeidiges Intro der Scheibe, war in der Form oder ähnlich zwar schon zig mal da – aber was soll´s ? Ist nur ein Opener, ganz nett anzuhören halt und ein Vorgeschmack auf das was dann folgt….

SEE YOU IN HELL: Knüpft nahtlos an das Intro an. Sehr geile Mid-Tempo Nummer mit einfallsreichen Riffs und coolen, sehr melodiösen Harmonie-Soli. Siggi´s Gesang läßt bereits hier schon fast keine Wünsche mehr offen, der ebenfalls sehr melodiöse Refrain geht direkt ins Metal-Ohr. Sehr fein !

MAKE IT RIGHT: Schon wieder ( positiv gemeint – ich steh´ auf so´n Zeugs ) ein Mid-Tempo Dingen. Wieder sehr geschmeidig, diesesmal nicht ganz so melodisch aber dafür Super-Old-Schoolish ! In der Mitte nehmen die Jungs ein wenig – aber ich bin sicher unbeabsichtigt – den Helloween Faden der späten 80er auf. Hier gibt’s nur noch eins zu sagen:

Done it right !

THE PROPHECY: So, so Messenger !? Tempo rausnehmen, wie ? Den alten Säcken aus der Zielgruppe mal ´ne Verschnaufpause gönnen, hä ?! O.K. – muss ja auch mal sein. Dieser Melodic-Metal Track kommt trotzdem sehr flüssig rüber. Auch hier ein Extra Lob an den Sänger, der hier mehrere Spektren seines Könnens abruft. Insgesamt sehr abwechslungsreiche Nummer.

ALIEN AUTOPSY: Mit diesem Song machen Messenger das Album schon in der ersten Hälfte rund. Hier kommt eine dunkle Nummer mit echt geilen Gitarrensoli zum Einsatz, die durchweg überzeugt – sowohl in Sachen Songwriting als auch durch die Gitarrensoli die im Aufbau dieses Stücks eine tragende Säule bilden – cool !

FINAL THUNDER: Messenger halten erstmal das – na ja – vergleichsweise schleppende Tempo. Hiermit sind aber auch schon alle Ähnlichkeiten zu den beiden vorangegangen Tracks schon erledigt. Die Jungs schaffen es wieder eine neu Facette einfließen zu lassen. Diesesmal vielleicht nicht ganz so der Vom-Hocker-Reißer aber auch kein Langweiler.

FALCONLORD: Super Metal ( Nein kein Wasweißich-Metal – HEAVY METAL) – Song mit Tempiwechsel und allem was dazu gehört – Harmonisoli, na gut in der Mitte wird’s etwas seicht – soll heißen Balladesk – aber der, durchaus gelungene, Break ist schnell wieder abgefrühstückt und wird dann durch treibende Parts wieder abgelöst bevor die Nummer zum Grundrhytmus zurück kehrt.

THE DRAGONSHIPS: Eine Nummer aus der Epic Ecke, wie ich finde. Könnte bei den Pagan-Metallern gut ankommen. Alles in Allem ist diese Nummer sicher di schwächse auf dem Album, nicht das der Song insgesamt schlecht wäre – aber im Vergleich zum Rest kommt er doch eher Eintönig. Also schnell weiter zum Nächsten.

LINDISFARNE: Mystischer Text, mystischer Song. Wie in so vielen „Anekdoten“ der Geschichte aus dem sogenannten finsteren Mittelalter vermischen sich auch im Bezug auf Lindisfarne Wahrheit und Dichtung, Tatsachen und Sagen. Diesen Ball nehmen Messenger an und schaffen mit dem Song, der hauptsächlich auf den Überfall der Wikinger auf Lindisfanre aufbaut, sehr einprägsame, nachdenklich stimmende Unterhaltung.

VALKYRIES: Wieder eine Stilwendung – so denkt man anfänglich. Superschwerer, schleppender Anfang, der dann aber schnell in altbewährtes kippt – wieder falsch gedacht. Denn Messenger behalten bei Valkyries den Mix aus schleppend und melodisch bis zum Ende des Songs und bringen erneut Abwechslung in den Silberling. Hier gefällt erneut der sehr gute Gesang ( man höre die 2. Stimme ! ) von Siggi.

LAND OF THE BRAVE: Homage an die Yankees ? Weit gefehlt ! Statt dessen ein absolut gelungenes Schlusswort in feinstem Mid-Tempo, geile Hymnen-Melodie wie sie so manche gepriesene Meldoic-MEtal Band nicht mehr hinkriegt. Wie schon gesagt: Sehr geiles Schlusswort des Albums – doch halt ! Was ist das … ?

DR. STEIN: Ja, scheiß doch die Wand an ! Der Titel ist doch nicht neu !? Korrekt ! Mit Dr. Stein gibt’s als Bonus noch einen oben drauf. Das hier als Cover-Version zu bezeichnen wäre schon fast eine Verdrehung der Tatsachen. Fakt ist, daß Messenger dat Dingen komplett und sehr geil reproduzieren ( Ja, liebe Leser Jahrgang 1980 und noch später – so nannte man das früher ! ). Kann man auch nicht viel falsch machen bei dem Song – höre ich es jetzt schon aus dem Dunkel hervorgrummeln. Nein, aber vieles besser, und das ist Messenger definitiv gelungen. Denn wieder einmal sticht der Gesang eindeutig hervor ( Ohne die restlichen Bandmitglieder auch nur im geringsten kritisieren zu wollen ) Aber was Siggi da abliefert ist der Hammer – für meinen Geschmack definitiv besser interpretiert als vom sterilen Kiske !

Und genau das macht die Version von Messenger besser als das Original! Abschließend gibt’s zu diesem Album nicht mehr viel zu sagen. Geile Musiker, geiles Songwriting, Spaßfaktor beim zuhören definitiv gegeben !

Bleibt nur zu hoffen, daß das Scheibelchen bei den großen Magazinen mindestens genau so viel Aufmerksamkeit erfährt wie zuletzt Powerwolf und Godslave. Verdient hätten es die Messengers auf jeden Fall !

Greetz

Iron Maddin

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Comments

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Ja die Scheibe ist genial. Kann ich nur bestätigen :-)

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  1. [...] werden MESSENGER Headliner sein und mit den Songs von ihrem aktuellen Album „See You in Hell“ (Review, 9/10), nach dessen Release Sie mit Blaze Bayley (Ex-Iron Maiden) auf Europatournee waren, die [...]

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