Schon 4 Tage alt, aber deswegen nicht weniger ernüchternd ist das Review zum diesjährigen SUMS von metal.de. Vorab muss man sagen, der Mann hat Eier, immerhin sagt er, was er denkt. Für mich indes kaum verständlich, wie jemand mit derartigem Hang zum Erbsenzählen auf ein solches Review losgelassen wird. Da muss man jetzt einfach mal die Fahne für das Heimatbundesland hochhalten!

Immer wieder liest man, der Sound sei dünn, die Produktion nicht fett genug, grob gesagt es fehlt Schmackes. Songwriting ist nichts, highlightlos, lalala. Tatsache ist, es ist doch ein Underground Sampler. Das ist kaum gleichzusetzen mit einem Roadrunner United-Epos oder ähnlichen Compilations großer Bands (Ich will hier keiner Band unterstellen, dass sie weniger wert sei als das ;) ). Aber man muss aufm Boden der Tatsachen bleiben. Für viele Bands ist oft die Produktion eines einzelnen Songs in brauchbarer Qualität für den SUMS schon ein Gewaltakt, denn nicht jeder hat die Mittel, das professionell zu machen und es kennt ja auch nicht jeder einen Hobbytontechniker mit Heimstudio, der dann zufällig noch den Sound von Heaven Shall Burn auf der Platte hat. Underground ist nunmal Underground. Und das ist auch gut so. Gemeinhin muss man sagen, hat sich der Sound des SUMS in den letzten Jahren stetig verbessert und die Platte ist ein echter Mehrwert geworden. Trotzdem sollte man nicht zuviel davon erwarten.

Im Weiteren gewann ich während des Lesens den Eindruck, der Schreiber ist ein wenig festgefahren in der Death- und Blackmetal-Schiene und den 80er Jahren. Will ihm keiner nehmen, aber es entstehen kaum qualifizierte Reviews über Sampler, die von Progressive-Rock bis Blackmetal reichen, wenn der Schreiber sich dem nicht öffnet.

Letzten Endes bleibt zu sagen: Klar, man sollte ehrlich sein und seine Meinung klar vertreten. Andererseits darf man gerade bei Underground Samplern nicht vergessen, woher sie kommen und was sie repräsentieren: Den Underground. Gerade im Saarland ist das eine vielschichtige Masse an Musikern und Bands, die sich zum Glück jedes Jahr wieder auf dem SUMS vereinen. Bands wie Joker’s Drive, Heralder und Icon, die seit Jahren dabei sind und damit auch deutlich machen, wo sie herkommen (nämlich aus dem besten Bundesland der Welt ;) ), geben dem Sampler ihre Stimme und ihren Sound und damit seine Identität als regionales Kulturgut, das zumindest für mich in der Szene nicht mehr wegzudenken ist. Jemand, der nicht hier lebt und in der Szene nicht beheimatet ist, kann das nicht verstehen, ist dem vielleicht auch einfach über. Was zählt ist, dass wir das gute Stück zu schätzen wissen und dass er auch jedes Jahr brav erscheint.

Auch wenn das nun ein Pamphlet zum Pamphlet war, muss es doch mal gesagt werden. Letzten Endes auch für die Bands auf dem Sampler ein Aufruf, Instanzen wie metal.de nicht zu ernst zu nehmen. Nur ein bisschen ;)

Die besten Worte zur Beschreibung des Reviews liefert der Autor selbst. Für mich, ganz klar:

Verzichtbar

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
3
This entry was posted in Rvw. Bookmark the permalink.
18.Jul
//

Bitter Atonement rocken unter dem Banner des Progressive Melodic Death Metals. In ihren Songs kombinieren sie komplexe Rhythmen mit eingängigen Melodien, bringen mehrstimmige Gitarrenarbeit in Einklang mit programmierten Samples und schaffen problemlos die Verknüpfung aggressiver und ruhiger Elemente.

Die Band wurde im Sommer 2008 von Sven Lang (Schlagzeug, Samples) und Patrick Meyer (Gitarre, Samples) gegründet. In den folgenden Monaten komplettierten Svenja Meyer (Gesang), Tanja Pukowsky (Gesang), Sebastian Schuch (Gesang), Maximilian Schulligen (Bass) und Mathias Sander (Gitarre) die Gruppe. Mitte 2010 spielten Bitter Atonement die ersten Auftritte.

Der Stil der Band ergibt sich durch den unterschiedlichen musikalischen Background der Mitglieder. Fast alle blicken auf langjährige Banderfahrung zurück. Svenja singt seit mehreren Jahren in diversen Soul und Rockbands, während Sebastian parallel noch bei der Metalband Krovion aktiv ist. Patrick agierte früher bei den Blackmetalern Ancient Ceremony und ist heute u.a. noch Gitarrist der Progressive Celtic Folk Band Myrddin. Vor der Gründung von Bitter Atonement komplementierte Sven (ex-Hardcut) gemeinsam mit Mathias das Line-up der alternative Metalband Fragcount. Maximilian spielte zuvor bei der Metalcore Combo Adiaphora.

»Review zum Debut-Konzert

[box type=info]Offizieller Pressetext von Bitter Atonement[/box]

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Featured, Portrait and tagged . Bookmark the permalink.

[half]Neue Band, neues Glück. Doch ohne anständiges Auftreten bringt heutzutage die beste Musik nichts. Professionelle Angebote, von Agenturen zB. sind für die meisten jungen Bands unerschwinglich oder es scheitert an der Erfahrung im Umgang mit den Geldgeiern ;) Muss auch so nicht sein. Es tummeln sich viele talentierte Designer im Web, die gegen kleines Geld große Kunst liefern. Ein Beispiel, kurz angerissen, ist Doom Design. [/half]

[half]Dahinter steckt Domikik Schlipper, der lieber «Doom» genannt wird. Ein junger Designer aus Deutschland. Im Programm hat er Webdesign, Myspace-Design, Logo-Entwurf und Artwork für Alben – und das alles zu sehr humanen Preisen. Sollte erste Anlaufstelle für neue Bands sein – 60€ für ein Logo sind keinesfalls zuviel, auch am Anfang nicht. Von der Arbeit kann man sich auf der Website von Doom Design selbst überzeugen. Einfach mal reinschneien, vielleicht kommt was bei rum.[/half]

[divider]

Natürlich ist das auch für gestandene Bands interessant – gerade das Artwork für ein neues Album gestaltet sich ja oft als frickelige Angelegenheit. Vom Aufwand, eine anschauliche Myspace-Seite zu gestalten mal ganz zu schweigen.

[box type=info]Doom Design  | Webdesign, Myspace-Layouts, Printdesign, Graphic Design[/box]

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Design. Bookmark the permalink.

Wieder einmal kein regionaler Act, aber deswegen nicht weniger erwähnenswert: Drown my Day – geiler Death Metal / Hardcore aus Polen. Einfach mal zu Gemüte führen.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews and tagged . Bookmark the permalink.

17. Juli 2010 | Saturday Night Summer-Rockparty » Devils Place Eventhouse
Bands: State of the Art, Bitter Atonement & Maloik
Eintritt: 6€

[divider]

Leider kamen wir erst gegen 23 Uhr im Devils Place an, womit uns State of the Art komplett entging. Daher werden hier erstmal nur Bitter Atonement und Maloik gereviewt. Hoffentlich bekomme ich noch Gelegenheit, State of the Art mal zu sehen.

Bitter Atonement

Bitter Atonement haben wir leider nicht ganz von Anfang gesehen, wir kamen glaube ich mitten im zweiten Song. Erster Eindruck war: “Wow. Devils Place, 7 Leute auf der Bühne. Platzproblem!” Wir kannten das ja von Inner Riot – wir sind auch zu siebt und mussten ein wenig kämpfen um da unterzukommen. Mit den drei Vokalisten vor der Bühne wurde das aber ziemlich gut gelöst. Der Raum war ziemlich voll, die Stimmung war gut.

Nächster Überraschungsmoment: 2 von den Vokalisten waren Frauen. Eine davon sang jedoch nicht. Mit ziemlich mächtigen Growls untermalte eine der Sängeringen den starken Cleangesang der anderen, oder auch mal die Screams des Sängers. Nochmal “Wow”. Hat mich eiskalt erwischt, aber voll überzeugt. Man zieht direkt Parallelen zu Arch Enemy’s Angela Gossow – auch wegen der äußerlichen Ähnlichkeit der beiden Frauen. Vor allem aber wegen der Stimmgewalt. Knüppeldick auf die Fresse.

Der klare Gesang erinnerte ziemlich stark an Doro Pesch: Kraftvoll, mit gut Schmackes auf den Stimmbändern und doch sehr klar und auch sicher bei langen und hellen Tönen. Mit den Growls der anderen Lady eine gewaltige Mischung, bei der einem auch wieder Assoziationen zu Bands wie Haggard, Sirenia und Theatre of Tragedy ins Hirn schießen.

Der einzige Mann am Mikro hat mit langen, gemeinen Screams und tiefen Growls auch absolut überzeugt. Für mich ne absolute Topstimme mit viel Potential.

Musikalisch fahren Bitter Atonement, wie sie selbst sagen, in progressiven Melodic Death Metal Gewässern. Epische Samples gepaart mit schnellen Licks und harten Riffs, die zum Moschen einladen, tun ihr Übriges, um das Gesangstrio in Szene zu setzen. Man hat den Eindruck, sich in einer spannenden Geschichte zu befinden, die die 7 Jungs und Mädels vortragen.

Das scheinbar erste Konzert der Band war für mich eindeutig das Highlight des Abends, da ich damit einfach nicht gerechnet hätte. Ich hab mich im Vorfeld nicht über die Bands des Abends informiert und kam eigentlich nur, um Maloik zu sehen. Bitter Atonement haben ihr Bühnendebut jedenfalls mit wehenden Fahnen gemeistert und eine sympathische Atmosphäre geschaffen, die zum Mitmachen und Bangen einlud. Der einzige Wehrmutstropfen an dem Abend war allerdings, dass es noch keine CD zu kaufen gab. Bitte schnell nachholen, wir warten schon ;)

Maloik

Maloik war der Beweggrund für mich, gestern das Devils Place aufzusuchen. Jens, der Sänger, ist der Gesangslehrer meine Frau und wir wollten einfach mal sehen, was hinter Maloik steckt. Für mich ist die Band ein Beweis dafür, dass Aufnahmen auf Myspace oder CD keine Aussage über die Qualität einer Band machen. Für gewöhnlich bin ich kein Anhänger des old-school Heavy Metal, lasse mich aber gerne überzeugen. Die Songs auf Myspace habens nicht wirklich rumgerissen, aber nicht wegen der Songs an sich, sondern weil einfach Schmackes fehlt. Live zeichnet sich da ein ganz anderes Bild ab. Die vier Jungs mit dem wahrscheinlich jüngsten Schlagzeuger “ever” (15 Jahre alt, habe ich mir sagen lassen) hatten nen Hammersound. Das Umbauen hat gefühlte 5 Minuten gedauert, was für mich ein großer Pluspunkt ist – Maloik kamen direkt zur Sache, was für den Zuschauer einfach angenehm ist.

Man hat ihnen angemerkt, dass sie das nicht zum ersten Mal machen und auch Bock haben. Es war ja schon fast 00 Uhr, die Zuschauermenge hatte sich nach Bitter Atonement etwas gelichtet, aber Maloik haben dennoch Gas gegeben. Was ihnen sehr zum Vorteil gereichte, denn die groovenden Songs haben nach und nach immer mehr Leute in den Raum getrieben und zum Headbangen veranlasst. Auch hier wurde mit Samples gearbeitet – diesmal auch mit Gesangssamples, die Sänger Jens unterstützten oder untermalten. Was mir im Gedächtnis blieb, waren der Song “Holy Law” (bitte korrigiert mich, wenn er anders heißt :) ) und “Otherworld”, die beide direkt zum Mitsingen einluden und ein Klangfeuerwerk vom Feinsten losließen.

Allen Vieren hat man angemerkt, dass sie ihre Instrumente blind beherrschen. Ganz besonders muss man einfach den Schlagzeuger herausheben. Man kann sagen was man will, aber für 15 Jahre, wenn er denn wirklich so alt ist, war das eine meisterhafte Leistung. Da hat man sich direkt wohlgefühlt. Gut durchdachte Songs mit typischen Heavy Metal Riffs und schnellen Solos, untermalt von starkem Gesang und mächtigen Samples. Was den Gesang angeht, ist zu erwähnen, dass der Sänger immer mal wieder in lange, sehr helle Tonlagen umgeschlagen ist, gefolgt von Growls und Screams und dann direkt wieder in die für die Songs normalen Tonlagen zurück. Absolut mächtige Performance.

Ich hoffe indes, dass dem Bassisten inzwischen weder Schweiß noch Kalk die Sicht behindern und dass mir in nächster Zeit mal das ganze Album von Maloik vorliegt. Beim nächsten Konzert am kommenden Freitag bin ich wohl wieder dabei, diesmal vielleicht mit mehr Akku für die Cam :) Lohnt sich auf jeden Fall.

Wie eingangs erwähnt spiegeln aufgenommene Songs oft nicht wieder, was eine Band wirklich kann. Das soll jetzt nicht negativ aufgefasst werden, denn Maloik haben live mehr als überzeugt und auch mir, als jemand der eigentlich eher auf härtere Sachen steht, sehr viel Spaß gemacht. Und meiner bescheidenen Meinung nach zählt es weit mehr, live zu überzeugen und selbst Spaß zu haben, als ebendies nur auf Platte zu tun. So geschehen Anno Domini 2010, am gestrigen Samstag dem 17. Juli.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
5
This entry was posted in Rvw and tagged , , . Bookmark the permalink.

Ab heute (oder, wenn mans genau nimmt, seit gestern Nacht) gibt es im Blog einen Eventkalender – zu finden unter “Events” in der Navigationsleiste. Zu finden sind dort, wie ich hoffe, alle relevanten und irrelevanten regionalen Events, Konzerte, Festivals oder Contests im Bereich Metal. Bevorzugt natürlich bezogen auf Undergroundbands und nicht die großen Kracher wie Ill Nino in der Garage.

Bezogen werden die Infos in mühsamer Klickarbeit von den Myspaceseiten der Bands, die ich von Haus aus im Fokus habe und haben werde, von saarmetal.de und vom Terminkalender des Devils Place. Wer weitere gute Quellen hat, mir bitte zukommen lassen.

Wer Termine händisch hier anmelden will, kann sie hier über das Blog (wird noch eingerichtet) an mich übersenden. Wäre gut, wenn das auch mal so laufen würde, das spart das Suchen nach Terminen von Hand.

Ziel des Ganzen ist es, eine mehr oder weniger zentrale und konsistente Eventverwaltung auf die Beine zu stellen, damit man als Metalfan recht zügig weiß, was man am Wochenende wo machen kann. Bisher ist das immer noch recht viel Gesuche und Mundpropaganda – mir persönlich ist das oft zu nervig. Das ganze im Alleingang zu meistern wird natürlich etwas dauern und nie übermäßig aktuell sein (vor allem da man Events bei Myspace nicht abonnieren kann), aber ich geb mein Bestes. Wer dabei helfen möchte soll sich dringend bei mir melden – Hilfe ist erwünscht ;)

[box type=info]Für Bands: Wenn ihr Events anlegt, addet mich doch vorher bei Myspace und ladet mich zu dem Event ein, dann wandert das auch hier ins Blog.[/box]

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in hvc. Bookmark the permalink.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews. Bookmark the permalink.

Am 18.09.2010 steigt das diesjährige Feuerfänger Festival im Exhaus in Trier. Am 23.07.2010 findet im Vorhinein ein Bandcontest statt, bei dem 5 Bands die Chance haben, das Feuerfänger Festival 2010 zu eröffnen. Antreten werden:

Stattfinden wird der Contest im Devils Place Saarbrücken, der Eintrittspreis beträgt 5€. Im Zuge eines Votings (Zuschauer und Jury) wird dann der Opener fürs Feuerfänger Festival bestimmt.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews. Bookmark the permalink.
13.Jul
//

Eben kam mir der Link von Demon’s Seed per ICQ ins Haus. Eigentlich nur dazu gedacht, dass ich mir die Band mal anschaue oder anhöre. Das erste was ich bei der Seite dachte war “Ahja.”. Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Desing, das für horizontales Scrollen ausgelegt ist. Eher nicht so mein Ding. Am unteren rechten Ende fand sich auch ein Verweis auf der Entwickler des Designs und diesem Link bin ich dann gleich mal gefolgt. Man will ja schließlich wissen, wer einem in Zeiten von Web 2.0 soviel Mühe beim Surfen bereitet. Gelandet bin ich bei Unreflecting – der Website eines jungen Studenten aus Heusweiler: Stefan Hübsch.

Nicht nur, dass die Seite faszinierend krank aussieht, ähnlich verhält es sich auch mit der Menüführung. Über die Tasten des Handys gelangt man zu verschiedenen Ankerpunkten. Klickt man diese, wird in einer schönen Animation der dahintersteckende Inhalt geladen und präsentiert.

Die Fliege ist der Ankerpunkt für den eigentlichen Content. Sobald man diese mit der Maus überfährt, wird sie quasi zerquetscht und dient als weiterführender Link. Klasse gemacht.

Die Seite zeichnet sich auch durch hohe Performance aus. Alle Animationen (die übrigens gut durchdacht sind) laufen flüssig.

Der junge Mann, seines Zeichens Student im Bereich Kommunikationsdesign, entwirft scheinbar auch Bandhomepages. Man sollte sich das mal auf der Zunge zergehen lassen und sein Portfolio durchklicken (das irgendwo auf den Handytasten zu finden ist ;) ). Sehr schöne Arbeit.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
1
This entry was posted in Design. Bookmark the permalink.

Großartige Nummer.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews. Bookmark the permalink.

[box type=info]Dies ist ein Gastbeitrag von Sven Klein (htrd Grfx), der das vorgestern zu Ende gegangene Rock am Bach Festival 2010 resümiert. [/box]

Donnerstag

Angekommen abends zwischen 21.00 Uhr und 21.30 Uhr waren auch schon die ersten vier Euro fällig, die nicht angekündigt waren, fürs Parken auf dem Festivalparkplatz aber erforderlich. Nach kurzer Schlepptour zu dem Campinggelände war dort schon ordentlich was los, war ja aber auch seit 16 Uhr geöffnet. Ein paar gute Campingstellen waren dennoch abzugreifen. In ordentlicher Festival-Camping-Manier fand man dann auch schnell sympathische Leute zum Dazugesellen um ein paar Bier zu zischen und den ein oder anderen Schnaps gabs dann auch.

Freitag

Nachdem die erste Nacht rumgebracht war und der Besuch des nahegelegenen Schwimmbads wegen Katzenbefall im Schädel ins Wasser fiel (welch wortgewandtes Sprachspektakel!), standen am Freitag dann die ersten neun von insgesamt 18 Bands an. Trotz des warmen Wetters konnten sich dennoch auch schon mittags einige Festivalbesucher breitschlagen sich in die Festivalarea zu begeben, die nach einem kurzen Marsch recht schnell erreicht war. Nach ein paar Verkaufsständen von Schmuck, Shirts, Schuhen etc. und den restlichen gewohnten Ständen, gab es auch Außergewöhnlichere Dinge wie ein Überschlagssimulator beim Stand vom ADAC. Aber das Ding drehte sich viel zu langsam um irgendetwas zu realistisch darzustellen (Bullet-Time gibts leider nur in Computerspielen) und außerdem drehte sich sowieso noch Alles von alleine im Kopf. An allem vorbeigelaufen fand man dann die Stage inkl. ausreichend Platz vorne dran auf einem Fußballhartplatz.
Auf der Bühne fand man mittags z.B. The Haunted oder Crowbar, die zu Unrecht im Hellen spielen mussten und auch zu Unrecht nur im Kleingedruckten standen. Für die harten Kerle kamen Converge auf die Bühne, auch eine Band, die man bei einer Gelegenheit nicht verpassen sollte. Headliner des Tages waren zur späterer Stunde WIZO, mit Aufforderung zur Gewalt und Flogging Molly, die mit 80 Minuten die längste Spielzeit bekamen. Immerhin lockten diese sogar Fans an, die komplett grün angemalt/angezogen waren und sich die Zeit bis zum Beginn mit kostenlosen Umarmungen vertrieben.

Samstag

Samstags war es auf Grund des Wetters nur für die Hartgesotteten möglich die Bands am Mittag anzuschauen und viele Anhänger der neumodischen Szene können mit gutem alten Thrash Metal sowieso nichts anfangen. Also war man damit beschäftigt in der Hitze zu überleben und vertrieb sich die Zeit in St. Wendel. Nicht ganz so von schwarz überzogen wie einmal jährlich Wacken, aber unterwegs trifft man doch noch ein paar Festivalbesucher. Doch trotz Hitze begann um 18.15 mit Napalm Death das Pflichtprogramm. Nach den harten Klängen der Engländer kamen Suicidal Tendencies und Sick Of It All. Letztere Band brachte wohl die meiste Stimmung überhaupt auf den Bolzplatz. Die NYHC-Legende brachte immerhin einen Circle-Pit von vor der Bühne bis zu den ersten Essens- und Getränkeständen rund um den Turm zu Stande. Das konnte der Headliner Killswitch Engage danach auch nicht mit der Ansage des größten Circle-Pits “ever” übertrumpfen.

That’s it…

Rückblickend war es, trotz des heißen Wetters ein super Festival auf einer super Location. Immerhin gab es sogar eine stufige Liegewiese von der man die Bands betrachten konnte. Etwas nervig ist das einzutauschende RaB-Geld, das man benötigt um sich vor Ort Getränke und Nahrung zu besorgen. Mit einem Kurs von 1 € = 1,20 RaB und dem Vor-/Nachteil, je mehr man kauft, desto besser ist der Kurs, verliert man schnell die Laune an den Ständen Getränke zu kaufen. Zumal es noch Pfand auf Einwegplastikbecher gibt, um sich die Aufräumarbeiten zu erleichtern. Auch der ein oder andere weitere Punkt könnte für die Besucher angenehmer gestaltet werden, wie z.B. das Duschen. Konnte man an einem Tag mit einem RaB-Geldschein sich Eintritt zur Dusche verschaffen, brauchte man am nächsten Tag einen anderen Bon, für den man nochmal Zuschlag zahlen musste. Beim dritten Mal hatte man sogar teilweise die Gelegenheit ohne jeglichen Bon in die Dusche reinzuhuschen.

Die negativen Punkte sollen aber gewiss ein solches lohnenswertes Festival nicht in den Schatten stellen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, lohnenswert aber ist auch sich ein Frühbucherticket zu holen, denn im Vergleich zum Summerbreeze (66 € inkl. Camping, bei RaB kostet das Camping extra und man kommt auch auf +/- 60 €), kann da mit dem Preis-Leistungsverhältnis nocht nicht alles im grünen Bereich sein. Um nicht mit negativer Kritik zu enden, kommt noch etwas Erfreuliches: SÜßE KATZENBABIES.

[box type=info]Dies ist ein Gastbeitrag von Sven Klein (htrd Grfx), der das vorgestern zu Ende gegangene Rock am Bach Festival 2010 resümiert. [/box]

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Rvw. Bookmark the permalink.

Jetzt nicht ganz der regionale Act, aber dennoch nicht weniger erwähnenswert: Be’lakor. Richtig genialer Melodic-Death-Metal aus Australien (Melbourne).  Be’lakor hat sich als Band 2004 formiert – der Name stammt vom Dunklen Meister in Warhammer Fantasy. 2007 veröffentlichte die Band ihr selbst produziertes Debut-Album The Frail Tide. Nach vielen positiven Kritiken unterzeichneten Be’lakor bei Descent Productions und veröffenlichten The Frail Tide als Digipak nochmals. 2009 unterzeichneten Be’lakor bei Prime Cuts Music und veröffentlichten dort am 20.06.2009 ihr zweites Album, Stone’s Reach. Be’lakor spielt dieses Jahr auf dem Summerbreeze Festival in Dinkelsbühl.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews and tagged . Bookmark the permalink.

Am Freitag ist es wieder soweit. Rock am Bach 2010 steht an. Auch dieses Jahr mal wieder mit neuer Location – und zwar im Bosenbachstadion St. Wendel.

Bosenbachstadion Sankt Wendel

Auch in diesem Jahr ist das Bandaufgebot mehr als üppig und für 49€  bekommt man einiges geboten.

[divider]

Running Order

[divider]

[half]

Freitag, 09.07.2010 (Doors open: 13 Uhr)

BLURRED BY RAIN |13:30 – 13:55
SONDASCHULE | 14.10 – 14.40
THE HAUNTED | 15.05 – 15.45
CROWBAR | 16.05 – 16.45
ALEXISONFIRE | 17.05 – 17.55
CONVERGE | 18.20 – 19.10
DANKO JONES | 19.35 – 20.35
WIZO | 21.00 – 22.10
FLOGGING MOLLY | 22.40 – 0.00
Aftershow-Party mit DJ Zechi | 00:00 – 03:00
Aftershow Arena[/half]

[half]

Samstag, 10.07.2010 (Doors open: 12 Uhr)

THE PARACHUTES | 13:00 – 13:30
THE MAHONES | 14.00 – 14.30
GAMA BOMB | 14:50 – 15.25
EVILE | 15:50 – 16.35
MAROON | 17.00 – 17.50
NAPALM DEATH | 18.15 – 19.15
SUICIDAL TENDENCIES | 19.45 – 20.45
SICK OF IT ALL | 21.15 – 22.15
KILLSWITCH ENGAGE | 22.45 – 0.00
Absch(l)uss-Party mit DJ Zechi | 00:00 – 3.00
Aftershow Arena

[/half]

[divider]

Kosten

[divider]

Preise Tageskasse

  • 2-Tagesticket ohne Camping: 55,- Euro (im VVK 49,- Euro)
  • Campingticket: 12,- Euro (im VVK 9,- Euro)
  • Tagesticket: 32,- Euro (im VVK 27,- Euro)

[divider]

Gelände

[divider]

[divider]

Nun denn, der Wettergott schickt massig Sonne und Temperaturen um die 36°C. Einem traumhaften Festival-Wochenende steht nichts mehr im Weg. Aber unbedingt an Sonnencreme und solches Denken, sonst wird es ein auf andere Art denkwürdiges Wochenende.

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Festival. Bookmark the permalink.

Schon einige Tage her, aber der sagenhafte Herr Naumann beglückte uns mit dem diesjährigen Sommerhit und der vermutlich angehenden Nationalhymne des Saarlandes: Schwenk it, Baby! Muss man sich einfach mal geben, ist nämlich top umgesetzt. Textlich mal ein dickes Lob Herr Naumann, selten sowas geniales in Mundart vernommen.

Man merkt, es lohnt sich, das Blog der Herrn Naumann zu verfolgen. In letzter Zeit finden sich dort wieder vermehrt musikalische Highlights Marke Selfmade. Bitte mehr davon. Der geneigte Hörer findet den Song auch zum Download!

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews. Bookmark the permalink.

Am 26.6. ging Heralder’s neue Homepage an den Start. Zu finden gibts dort allerlei Infos über die Band, zukünftige Konzerte und anstehende Studioaufenthalte sowie News rund um die Band.

via Blog

Kommende Konzerte:

  • 23. 07.2010 – 20:00 | 10. Open Dosen Festival Noswendel – w/ Myrddin, Leprechaun
  • 22. 10.2010 – 20:00 | Gasthaus Hobbit Zweibrücken -  w/ Wanderreigen
  • 04. 12.2010 - 20:00 | Steel Crusade Otzenhausen

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews. Bookmark the permalink.

Nocturnal Opera sind seit Mitte Juni wieder vollzählig. Nach anfänglichen Auflösungsgerüchten wurde die Band durch Hagen (Unchained/Vocals) und Nikki (Necrovulpes/Bass & Clean Vocals) ergänzt. Insgesamt dürfen wir uns also auch in Zukunft wieder auf düster-melodische Klänge freuen.

via Nocturnal-Opera-Blog

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Shortnews. Bookmark the permalink.
6.Jul
//

Siren’s Legacy sind eine Symphonic Metal Band aus dem Saarland (Neunkirchen). Aufmerksam wurde ich auf die 6 Jungs und Mädels durch Alex, den Gitarristen von Inner Riot, der im Zuge einer Promoaktion via WKW blindlings mehrere Hundert Leute anschrieb um sie auf Inner Riot aufmerksam zu machen. Auch Mitglieder von Siren’s Legacy waren unter den Angeschriebenen und so entstand ein erster Kontakt. Siren’s Legacy besteht seit Mitte 2009 und arbeitet zur Zeit an eigenen Songs sowie Coverversionen von Gräßen wie Nightwish und Lacuna Coil.

Zu sehen gibt’s auch was, und zwar ein Live-Mitschnitt von “The Fallen Knight”:

Es bleibt zu hoffen, dass wir von den Jungs und Mädels noch viel auf die Ohren kriegen. Der nächste anstehende Gig in 2010 ist übrigens am

18. September, 19 Uhr in der Stumm’schen Reithalle, Neunkirchen w/ Hellowed

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
0
This entry was posted in Portrait. Bookmark the permalink.

So sollte es ja eigentlich nie kommen. Seit langem schon sinniere ich drüber, das Blog umzugestalten und mich vermehrt der lokalen Musikszene zu widmen. Besonders wichtig war mir dabei die grafische Neudefinition.

(weiterlesen…)

About Fabian Peter

Did you never, Don't you ever, Want this life to last forever? All these moments you adore To last forevermore?
3
This entry was posted in hvc. Bookmark the permalink.